TV- und Kino Tipps

 

arte

15. September, 06.05 Uhr
Mumbai High
Eine Schule im Slum

Großbritannien, 2015
Ein Film über das unstillbare Verlangen, Widerstände zu überwinden und niemals die Hoffnung zu verlieren. In einer Schule mitten im Slum ist eine Dokumentation voller Farben, Klänge und Bewegung entstanden - eine aus Kinderaugen erzählte Geschichte mitten aus dem heutigen Indien. Der Film ist ein dokumentarisches Musical, das das alltägliche Leben und teilweise dramatische Schicksal von einigen der Kinder und Jugendlichen erzählt, ihren täglichen Kampf ums Überleben und wie Kultur dabei einen Hoffnungsschimmer birgt: Ihren tristen Alltag verarbeiten sie mit Musik und Tanz. In ihren eigenen Liedern, von Bollywood-Komponisten neu komponiert, singen sie über ihre Hoffnungen und Sehnsüchte. Es geht nicht um die Kinder und Jugendlichen als Opfer, sondern um Teenager, die versuchen, ihre Hoffnungen und Träume zu verwirklichen. In den „Straßen“ von Dharavi läuft die Kanalisation offen ab, es gibt im Schnitt eine Toilette für 1.500 Menschen. Die Familien mit meist zehn und mehr Mitgliedern leben zusammen in einem Zimmer in baufälligen Hütten. Für einige wenige gibt es eine Schule, und manche erhalten dort das Rüstzeug für ein Leben außerhalb des Slums. (Online verfügbar von 14/09 bis 15/10)

15. September 16:55
Tanz: Das Nederlands Dans Theater feiert 60. Geburtstag
Warna / Istanbul-Biennale / Bauhaus-Museum Dessau (Deutschland, 2019)
Das Nederlands Dans Theater feiert 60. Geburtstag. Wichtige Impulse für den modernen Tanz gingen von der Den Haager Kompanie aus, die so berühmte Choreografen wie Hans van Manen und Jirí Kylián leiteten. Immer wieder erfindet sich das Nederlands Dans Theater neu. Für die Jubiläumssaison verspricht der künstlerische Leiter Paul Lightfoot ein üppiges Programm. Metropolis war bei Proben dabei.

29. September 00:05
Square für Künstler
Carte Blanche für Costanza Macras
(Frankreich, 2019)
Tanz, Musik, Fotos - das sind die Elemente von Constanza Macras trashigen Choreografin. 1970 in Buenos Aires geboren, kam sie 1995 nach Stationen in New York und Amsterdam nach Berlin. Hier gründete sie ihre Tanzkompanie DorkyPark und bespielt seitdem die Bühnen der Hauptstadt, wenn sie nicht gerade zu Gast auf internationalen Festivals ist.Für „Square“ wollte die Argentinierin einen Blick hinter die Kulissen der Volksbühne werfen.Hier zeigt sie Choreografien wie „Megalopolis“ und „Der Palast“. Ihre Message: politisch. Ihre Themen: sozial. Ihre Show: garantiert nicht langweilig!Die Volksbühne mit ihrer DDR-Vergangenheit fasziniert Constanza Macras. Hier gibt es noch eine riesige Werkstatt mit Schreinern, Schweißern, Malern und Bühnenbildnern. Constanza Macras stellt sie uns vor ...


RBB

21. September 13:40 / 25. September 03:15
"Juraj Kubańka - Die Zärtlichkeit des Steins"
Choreografie eines Lebens

Am 31. Oktober wird der Choreograph Juraj Kubańka 90 Jahre. Kubańka hat in jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit dem Sorbischen National-Ensemble zahlreiche Choreographien geschaffen, die bis zum heutigen Tag an Strahlkraft nicht verloren haben. Exemplarisch für Kubańkas Schaffen ist die Choreographie "Ballade vom Stein". Ein Film von Hellmuth Henneberg und Reiner Nagel.


SWR

15. September 09:15
Das Erbe der Gret Palucca
Die hohe Schule des Ausdruckstanzes

„Ich will nicht hübsch und lieblich tanzen!“, ist die Parole der jungen Gret Palucca. Sie trainiert zuerst als Rollschuhtänzerin, dann als Sportlerin, bis hin zur Akrobatik. Ihre Markenzeichen sind ihre unglaubliche Gelenkigkeit und Elastizität sowie ihre einzigartige Sprungkraft. Ihr Tanzen strahlt pure Lebensfreude aus - mit Temperament, grotesken Elementen, akrobatischen Einlagen, mit der Leichtigkeit im Schweben. 1925 eröffnet sie eine eigene Schule für modernen Tanz in Dresden. Sie lehrt fast sieben Jahrzehnte lang - durch alle privaten und politischen Turbulenzen hindurch - ihre neuartige Form des Ausdruckstanzes. Sie knüpft Kontakte zu vielen Bauhauskünstlern. Für Moholy-Nagy ist Palucca die einzige Tänzerin, die die neue Ästhetik des Bauhausgedankens gestaltet.

15. September 09:45
Birgit Keil - Ein Leben für den Tanz
„Eine deutsche Ballerina von Weltformat - die erste seit Fanny Elßler“, so nannte sie Clive Barnes, der berühmte Kritiker der „New York Times“ und fast 40 Jahre lang - eine kaum vorstellbare Karriere für diese schwere Kunst - tanzte sie auf den Bühnen der größten Häuser dieser Welt. Vor allem aber in Stuttgart, wo Birgit Keil als 15-Jährige schon von John Cranko entdeckt und in seine Compagnie geholt wurde. Für den legendären Choreographen war sie seine „Baby-Ballerina“, in ihr erkannte er das Potential zur ersten großen deutschen Ballerina.Nach den ersten internationalen Gastspielen der Compagnie - zunächst New York, dann Moskau und St. Petersburg - sprach die Welt vom „Stuttgarter Ballettwunder“.


3sat

12. Oktober 20:15
Alvin Ailey American Dance Theater
Chroma - Grace - Takademe - Revelations

Keiner verkörpert den Spagat zwischen Tradition und Erneuerung, zwischen afroamerikanischem Erbe und Modern Dance so wie das Alvin Ailey American Dance Theater. Unter den amerikanischen Tanz-Ensembles ist die Tanzcompagnie das Flaggschiff - mit einem Repertoire von über 250 Choreografien. Die Performance aus dem Lincoln Center New York ist ein Querschnitt aus den tänzerischen Highlights dieser Compagnie mit Weltruf. Credo der Compagnie ist: Tanz mit ganzer Seele. „Dance is for everybody“ - mit dieser Vision veränderte Alvin Ailey vor über 50 Jahren die Wahrnehmung des amerikanischen Tanzes grundlegend. Inspiriert von Blues, Spirituals und Gospel-Gesängen hat der Theatergründer sein kulturelles Erbe in modernen Tanz übertragen. Bis heute begeistert die Compagnie die Welt mit Choreografien voller Schönheit und Eleganz.


In der arte-Mediathek: Auf zum Tanz!
Wir rollen den roten Teppich aus für die großen Künstler der Tanz-Szene: von Maurice Bejart über John Neumeier bis zu Ohad Naharin. Klassisches Ballett, zeitgenössische Choreografien, Hip Hop Dance Battles, Charleston und vieles mehr – entdecken Sie Bewegung und Körpersprache in all ihren Facetten! Tanzen bis der Arzt kommt – auf ARTE Concert.



Quelle: tanznetz.de