Veranstaltungen in Hannover

Staatstheater Hannover



BEGINNING
Ballettabend von Andonis Foniadakis, Medhi Walerski und Marco Goecke
PREMIERE 21. SEPTEMBER 2019

So 15.09., Sa 21.09., Do 26.09., Sa 28.09., Mi 02.10., Sa 05.10., So 13.10., Di 15.10., Sa 19.10., Fr 01.11., So 10.11., Fr 22.11., Do 05.12. und So 08.12.


Prélude

CHOREOGRAFIE Medhi Walerski BÜHNE Medhi Walerski EINSTUDIERUNG Livona Ellis KOSTÜME Medhi Walerski, Kim Nielsen LICHT James Proudfoot DRAMATURGIE Pierre Pontvianne KOMPOSITION Lera Auerbach

Kosmos

CHOREOGRAFIE Andonis Foniadakis BÜHNE UND KOSTÜME Andonis Foniadakis LICHT Dotschy (Michaela) ReinhardtCHOREOGRAFISCHE EINSTUDIERUNG Alexander Hille, Pier Loup KOMPOSITION Julien Tarride

Thin Skin

CHOREOGRAFIE Marco Goecke BÜHNE UND KOSTÜM Marco Goecke LICHT Udo Haberland

NIJINSKI
Ballett von Marco Goecke
PREMIERE 13. DEZEMBER 2019

Das abendfüllende Ballett Nijinski erzählt von dem bedeutenden Tänzer und Choreografen Waslaw Nijinski. Das Stück berührt Stationen aus seinem Leben, handelt von den „Brettern, die die Welt bedeuten“ und davon, wie nah Kunst und Wahnsinn beieinanderliegen können.
Nijinski war einer der außergewöhnlichsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Als Tänzer verkörperte er Rollen, die bis heute für die Tanzgeschichte von großer Bedeutung sind. Seine Partien bei den Ballets Russes unter der Leitung von Sergej Diaghilev, zum Beispiel der Clown in Petruschka, der Geist der Rose in Le Spectre de la rose und der goldene Sklave in Scheherazade sind in das kollektive Gedächtnis der Tanzwelt eingegangen. Der bis heute kaum erreichte Skandal, den Nijinskis eigene Choreografie Le sacre du printemps bei dem Pariser Publikum 1913 verursachte, lässt seine visionäre Kraft und künstlerische Tragweite erahnen. Verwoben mit der Karriere ist auch sein tragischer Weg in den Wahnsinn. Er kämpfte gegen die zunehmende Verdunkelung seines Wesens – heute nimmt man an, dass es sich um Schizophrenie handelte – und zog sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück.
Nijinski gehörte zu den Menschen, die beide Weltkriege erleben mussten, und er war als Patient einer Nervenheilanstalt der Bedrohung des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms ausgesetzt.
Marco Goeckes Ballett erfühlt Stationen aus Nijinskis Leben – einem Leben voller Glanz und Ruhm, aber auch die dunklen Seiten seiner Geschichte. Es erzählt mit Bildern vom Zauber und dem Wert des Tanzes sowie persönlicher, menschlicher Not. Sinnlich ist auch der Klang: Frédéric Chopin, wie Waslaw Nijinski polnischer Herkunft, bildet in seinen Klavierkonzerten die vielen Facetten menschlicher Gefühle auf berührende Weise ab.


3 GENERATIONEN
Ballettabend von Hans van Manen,
Marco Goecke und Emrecan Tanis
PREMIERE 22. FEBRUAR 2020

Concertante

CHOREOGRAFIE Hans van Manen BÜHNE UND KOSTÜME Keso Dekker LICHT Joop Caboort CHOREOGRAFISCHE EINSTUDIERUNG Ken Ossola

Nichts

CHOREOGRAFIE Marco Goecke BÜHNE UND KOSTÜME Marco Goecke LICHT Udo Haberland

Rise

CHOREOGRAFIE Emrecan Tanis BÜHNE UND KOSTÜME Emrecan Tanis LICHT Dotschy (Michaela) Reinhardt


DER LIEBHABER
Ballett von Marco Goecke
URAUFFÜHRUNG 25. APRIL 2020

Der Liebhaber ist die erste Uraufführung von Marco Goecke in Hannover und sein fünftes abendfüllendes Werk. Das erfolgreichste Buch der französischen Autorin Marguerite Duras (1914 – 1996), in dem sie – zumindest teilweise
autobiografisch – von einer Amour fou als Fünfzehnjährige mit einem zwölf Jahre älteren Mann erzählt, fasziniert den Choreografen seit vielen Jahren. Der literarische Stoff ist universell, eine Liebesgeschichte, die die Leser in all ihren Facetten in den Bann schlägt und auf eine Umsetzung im Tanz geradezu wartet.
Indochina zur französischen Kolonialzeit, Saigon, das Exotische, Dunst und Hitze, Regen, überflutetes Land, ein weißes Mädchen mit rosafarbenem Männerhut und Goldschuhen, eine vaterlose Familie in schwierigen Verhältnissen, eine labile Mutter und zwei höchst problematische Brüder. Ein reicher Chinese mit schwarzer Limousine, der Lärm der Stadt, eine leidenschaftliche Begegnung über alle Konventionen hinweg: Eine Liebe, die keine Zukunft hat und dennoch ein ganzes Leben lang währt, obwohl beide sich nach dem Weggang der Erzählerin nach Paris nie wieder gesprochen haben – bis auf ein einziges Telefonat am Ende.
Marco Goeckes völlig eigene Bewegungssprache wirkt trotz ihres Reichtums an unzähligen frenetischen, flatternden und schnellen Bewegungen im Gesamtbild minimalistisch, legt aber im Kern alle menschlichen Gefühle frei. Goeckes choreografische Handschrift geht mit der bildgewaltigen Sprache von Marguerite Duras’ Roman eine emotionale Synthese ein. Obwohl die Vorlage keinem kontinuierlichen Handlungsstrang folgt, trifft sie doch in ihrer minimalistischen Knappheit immer das Innerste der menschlichen Existenz. „Die Idee, ein Ballett aus diesem großen Werk zu machen, hat mich beruhigt und beglückt“, sagt Goecke, der das Buch seit seiner Jugend immer wieder gelesen hat und ein großer Verehrer von Marguerite Duras ist.



Staatstheater Braunschweig

Ekstase - ein Fest des Tanzes

Fünf Jahre Tanztheater Braunschweig



Premiere: 14.9.2019, 19.30 Uhr und 15.9.2019, 19,30 Uhr

Das Tanztheater unter der künstlerischen Leitung von Gregor Zöllig geht in seine fünfte Saison – Zeit, kurz innezuhalten und vor allem Zeit, zu feiern!
Zwölf neue Tanzabende und sechs Stücke für Kinder und Jugendliche waren bis heute auf den Bühnen des Staatstheaters mit dem Tanztheater-Ensemble zu sehen. Insgesamt dreizehn Choreograf*innen gaben Einblick in die wunderbare Vielfalt des zeitgenössischen Tanzes. Hinzu kamen neben einem vielfältigen Rahmen- und Vermittlungsprogramm bisher sieben tanzwärts!-Projekte, an denen sich insgesamt über 800 Braunschweiger Bürger*innen beteiligten. Gregor Zöllig ist mit seinem Tanztheater in Braunschweig angekommen, knüpft stetig weiter Verbindungen in Stadt und Region und schlägt damit immer tiefere Wurzeln.
In einer festlichen Gala blickt das Tanztheater zurück auf choreografische Höhepunkte der vergangenen Jahre, lädt Weggefährt*innen mit neuen Arbeiten ein und ergänzt das Programm mit herausragenden Beiträgen der internationalen Tanzwelt.



Peer Gynt

Tanzstück von Gregor Zöllig nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen

Wiederaufnahme: 27.9./5.10./17.10. / 31.10.2019, 19.30 Uhr

 »Sei dir selbst genug!« – zugleich verführt und angewidert von diesem Lebensmotto begibt sich Titelheld Peer Gynt auf die Suche nach sich selbst und muss nach unzähligen Phantastereien und gescheiterten Lebensentwürfen feststellen, dass sein wahres Ich nicht aus einem gefestigten Kern, sondern – wie eine Zwiebel – lediglich aus unterschiedlichen Schalen besteht.
Henrik Ibsens Drama aus dem Jahr 1867 dient Choreograf Gregor Zöllig als Vorlage für die tänzerische Auseinandersetzung mit den Themen Identitätssuche, Hoffnung, Tod und Liebe. Der britische Komponist Gavin Bryars schrieb eigens für diesen Tanzabend neue Musik auf der Grundlage von Edvard Griegs berühmtem »Peer-Gynt-Zyklus«.



Winterreise

Tanzstück von Gregor Zöllig
Wiederaufnahme: 15.10./ 25.10. / 3.11./ 14.12.2019 / 18.1. / 25.1.2020, 19.30 Uhr


Ein Wanderer verlässt das Haus seiner verflossenen Liebe, um ohne Ziel in der Winternacht umherzuirren, hinweg von der Zivilisation, ins Weglose. Er gelangt an verschiedene Stationen und damit auch an verschiedene Stufen des Nachdenkens über sich selbst und den Zusammenhang mit der Welt.

Wilhelm Müllers Gedichtzyklus, von Franz Schubert kongenial vertont und von Hans Zender neu orchestriert, porträtiert somit einen inneren seelischen Zustand und dessen Entwicklung. Gemeinsam mit dem Wanderer begeben sich auch Choreograf Gregor Zöllig und seine Tänzerinnen und Tänzer auf die Reise in die einsame Nachdenklichkeit und gesellschaftliche Abkehr.



Perpetuum

Tanzstück von Guy Nader und Maria Campos

Wiederaufnahme: 11.12. / 18.12./ 22.12.2019 / 5.1. / 11.1./19.1./ 26.1.2020

 Wie nimmt der Mensch den Verlauf der Zeit wahr? Diese Frage steht im Zentrum der choreografischen Arbeit des jungen Choreografen-Duos Guy Nader und Maria Campos und charakterisiert ihr grundlegendes Verständnis von Tanz. In ihren Stücken wird der Zusammenhang von Bewegung mit Zeit und Raum besonders deutlich sichtbar. Gemeinsam mit dem Ensemble des Tanztheaters Braunschweig überarbeiten sie ihr gefeiertes Tanzstück »Time Takes the Time Time Takes« für eine größere Besetzung. Eine choreografische Reise, ausgehend von baumelnden Bewegungen, welche in verschiedensten Begegnungen der Tänzerinnen und Tänzer münden und ein Perpetuum mobile herausbilden – gleich einem Rad in ständiger Bewegung, welches das Verrinnen der Zeit sinnlich erfahrbar macht.

2017 erhielten Guy Nader und Maria Campos für ihre Choreografie »Fall Seven Times« den renommierten deutschen Theaterpreis DER FAUST.





Ballettschule Sylvia Hirsch präsentiert das Ballett

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Coppélia -

 Libretto Charles Nuitter nach E.T.A Hoffmann

 Die Aufführungen am 27.10.2019 - 16:00 Uhr, 02.11.2019 - 19:00 Uhr sowie am 03.11.2019 - 16:00 Uhr im Stadttheater Wunstorf werden mit viel Leidenschaft und Engagement von Frau Sylvia Hirsch und ihrem Team der Ballettschule aus Wunstorf produziert.

 Um die 50 Tänzerinnen zwischen 8 und 17 Jahren, die ein ganzes Jahr mehrmals die Woche für diesen Auftritt geprobt haben, bringen die Inszenierung auf die Bühne.

Und auch in diesem Jahr hat die Ballettschule wieder renommierte Gäste gewinnen können: Davide Sioni und Niels Funke vom Niedersächsischen Staatstheater Hannover stehen auf der Bühne. Die Mischung von Profis und talentiertem Nachwuchs, von denen einige später selbst eine Profikarriere anstreben, hat bereits Tradition in den Auftritten der Ballettschule Hirsch, die von Presse und Publikum regelmäßig mit Begeisterung aufgenommen werden.

Das Ergebnis war herausragend und das Publikum über 2 Akte hinweg begeistert, schrieb der Wunstorfer Stadtanzeiger anlässlich der Premiere vom „ Nußknacker“ vor zwei Jahren. Auch in diesem Jahr haben Sylvia Hirsch und ihr Team wieder eine opulente Choreographie mit bezaubernden Kostümen und aufwendigen Bühnenbildern geschaffen.

 Wenn die zeitlose Musik von Leo Delibes auf das hervorragende Ballettschulensemble aus Wunstorf mitsamt renommierten Gasttänzern trifft, kann das nur eines heißen: „Coppélia“ wird garantiert ein zauberhafter Abend voller magischer Melodien und grandioser Tanzkunst. #

Tickets können unter  https://www.proticket.de/veranstalter/ballettschule-sylvia-hirsch/ bestellt werden.



Museum August Kestner

Ausdruckstanz und Bauhausbühne

 23.05. – 29.09.2019 | Sonderausstellung

Formentanz Foto E. Consemüller 1927 Stiftung Bauhaus Dessau.jpg

Im Zentrum der Ausstellung stehen die am Bauhaus entwickelten, noch heute erstaunlich modern wirkenden Tänze. Sie unterschieden sich radikal von anderen Tanzstilen der Zeit. Erstmals wird mit der Ausstellung und der begleitenden Publikation das Verhältnis zwischen dem Ausdruckstanz, welcher sich im Rahmen der Reformbewegungen nach 1900 entwickelte, und den Bauhaustänzen ausgelotet. Dass sich Bauhausmeister für neue Tanzstile interessierten und mit eigenen Arbeiten darauf reagierten, ist ebenso zu belegen wie das Interesse namhafter Ausdruckstänzerinnen für das Bauhaus. Trotz vieler offensichtlicher Unterschiede lassen sich doch Verbindungen zwischen den Intentionen des Bauhauses und anderen modernen Tanzgestaltungen der Zwanzigerjahre aufzeigen. Alle diese avantgardistischen Bestrebungen entstanden in dem Bedürfnis, für die neue Zeit gemäße Bewegungsformen im Tanz zu entwickeln.

 Initiator der neuen Tänze am Bauhaus war in erster Linie Bauhausmeister Oskar Schlemmer (1888-1943), der seit 1923 die Bühnenaktivitäten leitete. Sein Anliegen war es, mit einfachen und elementaren Mitteln zu experimentieren. So galt es beispielsweise beim „Raumtanz“, „Formentanz“ und „Gestentanz“, den Bühnenraum auf verschiedene Weise auszuschreiten und mit wenigen Requisiten bzw. Gesten zu agieren. Für die so genannten „Materialtänze“ wurde jeweils ein bestimmter Werkstoff für die Kostüme bzw. Requisiten gewählt: Holz, Glas, Metall.

 In der Ausstellung werden zahlreiche Bild- und Textdokumente sowie Filmmaterial und Kostümrekonstruktionen präsentiert. Hauptleihgeber ist das Bauhaus Dessau. Der Bezug zu Hannover ist über ausgewählte Ausdruckstänzerinnen und -tänzer gegeben: Mary Wigman, die wohl prominenteste Vertreterin des Ausdruckstanzes in Deutschland; Yvonne Georgi, die seit 1926 als Ballettmeisterin an den Städtischen Bühnen wirkte und Harald Kreutzberg, der ab 1927 als Solotänzer Anstellung fand. Ihre Erfolge feierten sie über Deutschlands Grenzen hinaus.


TanzKalender für |August|September in und um Hannover

 

 Do    29.08. 20:00      TTI / Orangerie           Compagnie Amala Dianor – „The Falling Stardust”

Fr     30.08. 20:00      TTI / Orangerie           Compagnie Amala Dianor – „The Falling Stardust”

Sa     31.08. 19:30      Oper/Schauspiel          Eröffnungsfest Staatsoper und Schauspiel

Sa     31.08. 20:00      TTI / Musikhochschule  Kaori Ito / Cie. Himé – “I dance because I do not trust words”

So    01.09. 20:00      TTI / Schauspielhaus    Peeping Tom – „Kind”

Mo    02.09. 20:00      TTI / Ballhof Eins         Catherine Gaudet – “The Fading of the Marvelous”

Di     03.09. 20:00      TTI / Orangerie           Galit Liss – „GO!“

Mi     04.09. 19:15      TTI / Ballhof Zwei        Marco Goecke – „Äffi“       

Mi     04.09. 20:00      TTI / Ballhof Eins         Hillel Kogan – “The Swan and the Pimp”

Mi     04.09. 21:30      TTI / Ballhof Zwei        Marco Goecke – „Äffi“       

Do    05.09. 20:00      TTI / Orangerie           Pere Faura / La diürna – “Sweet Tyranny”

Fr     06.09. 20:00      TTI / Musikhochschule  Pere Faura / La diürna – „No Dance, No Paradise”

Sa     07.09. 20:00      TTI / Orangerie           Guy Nader / Maria Campos – “Set of Sets”

Sa     07.09. 19:00      Ballhof Eins                 “Subs|Tanz” – Die neue Ballettkompagnie stellt sich vor

So    08.09. 18:00      Ballhof Eins                 “Subs|Tanz” – Die neue Ballettkompagnie stellt sich vor                                                   

Sa     14.09. 19:30      BS Großes Haus           Gregor Zöllig et al – „Festliche Gala“ (Premiere)

So    15.09. 11:00      Ballhof Eins        Goecke|Walerski|Foniadakis - Premierenfieber:Beginning (Matinee)

So    15.09. 19:30      BS Großes Haus           Gregor Zöllig et al – „Festliche Gala“

Sa     21.09. 19:30      Opernhaus        Goecke|Walerski|Foniadakis – „Beginning“ (Premiere)

Do    26.09. 19:30      Opernhaus        Goecke|Walerski|Foniadakis – „Beginning“

Fr     27.09. 19:30      BS Großes Haus           Gregor Zöllig – „Peer Gynt“ (Wiederaufnahme)

Sa     29.09. 19:30      Opernhaus        Goecke|Walerski|Foniadakis – „Beginning“

So    29.09. 19:30      Gießen                        Noales|Mannes|Assam – „Rebellen“ (Premiere)

 14.09.       19:30          BS Großes Haus         Gregor Zöllig et al – „Festliche Gala“ (Premiere)

29.09.       19:30          Gießen                      Noales|Mannes|Assam – „Rebellen“ (Premiere)

 
























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