TV- und Kino Tipps

 

 

arte

Mittwoch, 24.01. 5:00
Rain
Frankreich, 2014
Anne Teresa De Keersmaeker gehört zu den bedeutendsten Choreographinnen der Gegenwart und ihr präziser, abstrakter "minimal dance" prägte ganze Generationen: ARTE zeigt mit "Rain" eines ihrer Hauptwerke, das im Jahr 2001 in Brüssel uraufgeführt wurde und getragen wird von Steve Reichs Komposition "Music for 18 Musicians" (1976).
28.01. 16:55Uhr

 

Montag, 29.01. 15:00

Prix de Lausanne

Beim "Prix de Lausanne" sollen die besten Nachwuchstalente der Welt ermittelt und gefördert werden. Beteiligt sind mehr als 60 der weltweit berühmtesten Tanzschulen und -ensembles, darunter die "Royal Ballet School" London, die "School of American Ballet" New York und das "Béjart Ballet" Lausanne.


Ludwig XIV. - König der Künste
Frankreich, 2015
Mehr als 300 Jahre nach dem Tod Ludwigs XIV. (5.9.1638-1.9.1715) hinterfragt "Louis XIV. - König der Künste" die Beziehung des Sonnenkönigs zu den Künsten und ihren führenden zeitgenössischen Vertretern. Der Dokumentarfilm zeigt, wie Ludwig XIV. sämtliche Kunstgattungen zur Verherrlichung der eigenen Person nutzte, im Gegenzug aber auch seine ganze Macht in den Dienst der Kunst stellte und so die Ästhetik der damaligen Epoche nachhaltig beeinflusste. Ein ebenso persönliches wie politisches Porträt eines Herrschers und Kunstliebhabers.

06.02. 01:40Uhr
Alles Walzer - Darf ich bitten?
Frankreich / Österreich, 2011
Rauschende Ballnächte, Skandale und Skandälchen - "Alles Walzer" gibt anschaulich Einblick in die fantastische Welt der Wiener Tanzbälle. Die unterschiedlichen Balltraditionen spiegeln die kulturelle, soziale und politische Vielfalt der österreichischen Gesellschaft wider, zumal dieser einzigartige Brauch in ständiger Entwicklung begriffen ist. Der Dokumentarfilm zeigt die Protagonisten verschiedener Bälle bei ihren Vorbereitungen, während und nach den Tanzevents und offenbart damit einige originelle Facetten der Alpenrepublik.

24.02. 17:35 Uhr
Vergissmeinnicht - Sylvin Rubinstein, Tänzer des Lebens
Frankreich, 2016
Die Flamencotänzerin Sylvin Rubinstein war in Wirklichkeit keine Frau. Unter ihrem Kostüm und ihrer Perücke verbarg sich ein Mann. In den 30er Jahren tanzten er und seine Schwester als Flamenco-Paar Dolores & Imperio auf den größten Bühnen Europas. Sie waren Juden und wurden von den Nazis für immer getrennt. Sylvin und Maria waren Zwillinge. Am 10. Juni 1914 kamen sie in Moskau als uneheliche Kinder des Fürsten Pjetr Dodorow und der jüdischen Tänzerin Rachel Rubinstein zur Welt. Der Erste Weltkrieg begann zu toben, und 1917 brach das Zarenreich unter der Revolution zusammen. Zum Schutz schickte der Fürst seine Familie über die Grenze nach Galizien. Sie waren zehn, als ihre Mutter mit ihnen nach Riga zog und sie in die Ballettschule von Frau Litwinowa schickte, einer ehemaligen Primaballerina der Oper des russischen Zaren. Mit 16 Jahren verließen sie Riga und bekamen sofort ein Engagement im "Adria", dem großen Varietétheater von Warschau. Während die Zwillinge auf der Erfolgswelle schwammen, ergriffen die Nazis die Macht. Im Holocaust verlor Rubinstein nahezu seine gesamte jüdische Familie: Schwester, Mutter und seine Ehefrau, die er wegen ihrer zwei unehelichen Kinder auf Bitten seiner Mutter geheiratet hatte. Sylvin schloss sich dem Widerstand an und entkam dem Warschauer Ghetto. Im Hamburg der Nachkriegszeit baute sich Rubinstein als Travestietänzer ein neues Leben auf.

MDR

03.02. 07:30
Beri, die Tempeltänzerin
Deutschland, 2015
Tanzen! Das ist Beris große Leidenschaft. Die Elfjährige lebt in Indonesien auf Bali in der Nähe von Ubud. Die traditionellen Tänze, die Beri erlernt, führt sie mit Freundinnen bei Tempelfesten auf. Die Mädchen sind sehr stolz darauf, denn der "Rejang Dewa"-Tanz gilt als heilig und darf nur von Mädchen getanzt werden, die noch nicht in der Pubertät sind. Trainiert wird die Gruppe von einer speziell geschulten Lehrerin.



ORF III

02.02. 21:55 Uhr
Wir bitten zum Tanz (Österreich, 1941)
Spielfilm
Wien, um die Jahrhundertwende: Seit Jahren besitzt Karl Hofeneder in seinem Bezirk eine gut gehende Tanzschule. Da bekommt er Konkurrenz. Ausgerechnet Georg Roublé, der Mann, der vor 20 Jahren Hofeneders Allerliebste geheiratet hat, eröffnet unweit von ihm auch eine Tanzschule. Ein erbittert geführter Wettbewerb entbrennt. Dies umso mehr, als Roublés Tochter, Sylvia, heimlich bei Hofeneder Unterricht nimmt, weil ihr der Vater das Tanzen verboten hat.

06.02. 22:45 Uhr
Walzerklänge - die Geburtsstunde eines Tanzes
Kein Tanz steht so für die alte Kaiserstadt Wien wie der Wiener Walzer. Er wurde zum Soundtrack der Ringstraßenzeit, zu seinen Klängen hielten sich der junge Franzl und seine Sisi das erste Mal in den Armen, und mit ihm wurde Johann Strauß Sohn zum Superstar. Regisseur Stefan Wolner geht zurück zu den Ursprüngen des Walzers und zeigt, warum seine Beliebtheit bis heute ungebrochen ist. Mit den schönsten Ausschnitten aus den Balletten des Neujahrskonzertes und von den Wiener Bällen illustriert er die Erfolgsgeschichte des Dreivierteltaktes. In einer Welt aus puritanischer Scheinmoral war der Walzer die einzige legitime Form, wie sich Mann und Frau in der Öffentlichkeit berühren durften. Durch seine Drehungen gab der Tanz ein Gefühl des Schwebens und wurde so zum elektrisierenden Helfer einer gezügelten Erotik.

ZDF

20.1. 05:25 Uhr / 27.01. 05:35 Uhr / 03.02. 05:40 Uhr / 10.02. 05:30 Uhr
Dance Academy - Tanz deinen Traum!
Australien, 2013
13 Folgen
Es ist gerade einmal die dritte Woche ihres letzten Ausbildungsjahres an der National Academy of Dance, und schon nimmt der Druck auf Tara und ihre Freunde deutlich zu. Es geht plötzlich nicht mehr nur darum, zu den Besten des Jahrgangs zu gehören, sondern darum, am Ende der Ausbildung einen der wenigen begehrten Plätze in der Nationalballett-Companie zu bekommen. Und das will natürlich jeder. Der Konkurrenzkampf wächst. Als Sir Jeffrey McEvan, der Direktor der Companie, unangekündigt kommt, um Aushilfstänzer für sein Corps de Ballet auszuwählen, strengen sich alle besonders an, um beim Vortanzen den besten Eindruck zu machen.


hr

16.02. 00:00 Uhr
Bolschoi Babylon
Im Januar 2013 steht ganz Moskau unter Schock: Auf Sergej Filin, den künstlerischen Leiter des berühmten Bolschoi-Balletts, ist ein Säureanschlag verübt worden. Als bekannt wird, dass ein Solotänzer aus den eigenen Reihen hinter dem Anschlag steckt, wird öffentlich, was Insider schon lange wissen: Hinter den Kulissen des prächtigen Theaters regieren Vetternwirtschaft, Eifersucht und Korruption. Der Kreml beruft Wladimir Urin zum neuen Intendanten, um den Ruf dieser russischen Institution zu retten. Doch als Sergej Filin ans Bolschoi zurückkehrt, geht der erbitterte Machtkampf in die nächste Runde.