Die Norddeutsche Tanzwerkstatt präsentiert

Auf und Davon…. Abenteuer im Großstadtdschungel

 

LUCKY

Tanztheater von Landerer & Company im Schauspielhaus Hannover

PREMIERE | Do 28.09.17 | 19:30 Uhr; weitere Termine: 29.9.; 30.9.; 20.10.: 15.11., 17.11. und 8.12.2017, jeweils 19.30 Uhr

Es ist die größte Kränkung des Menschen: das Wissen um seine Vergänglichkeit. Inspiriert von Samuel Becketts Warten auf Godot, erforscht der Choreograf Felix Landerer in seiner neuen Produktion Lucky unser Sein in der Zeit: die Anstrengung, ihr Vergehen zu ertragen, das Warten, das in unserer Gesellschaft als unproduktiver, unerträglicher Zustand empfunden wird und dem wir manisch zu entkommen suchen. Unser Körper ist die unerbittliche Zeiteinheit unserer Existenz im Verhältnis zu seinem Verfall. Er ist die einzige Referenz, um uns im Hier und Jetzt zu spüren. Landerer & Company begeben sich auf die Suche, dem Verhältnis des Menschen zur Zeit einen Ausdruck zu geben. Die Tänzer überlassen sich der Vergeblichkeit des Daseins und stemmen sich doch dagegen in der Hoffnung, der Sinnlosigkeit vielleicht zu entkommen. Sie verausgaben sich und halten aus, kontrastieren Produktivität mit Stillstand, verlieren Zeit und holen sie ein. Gerade in den Momenten größter Langeweile entsteht schöpferische Kraft und zeigt des Menschen Vermögen, sich und seinem Dasein einen Sinn zu schaffen.

 

PEER GYNT

Tanzstück von Gregor Zöllig,nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen

Premiere Fr 20. Oktober 2017, 19:30 Uhr, Großes Haus, Braunschweig

»Sei dir selbst genug!« – Zugleich verführt und angewidert von diesem Lebensmotto begibt sich Titelheld Peer Gynt auf die Suche nach sich selbst und muss nach unzähligen Phantastereien und gescheiterten Lebensentwürfen feststellen, dass sein wahres Ich nicht aus einem gefestigten Kern, sondern – wie eine Zwiebel – lediglich aus unterschiedlichen Schalen besteht.

Henrik Ibsens Drama aus dem Jahr 1867 dient Choreograf Gregor Zöllig als Vorlage für die tänzerische Auseinandersetzung mit den Themen Identitätssuche, Hoffnung, Tod und Liebe.
Der britische Komponist Gavin Bryars schrieb eigens für diesen Tanzabend neue Musik auf der Grundlage von Edvard Griegs berühmtem »Peer-Gynt-Zyklus«.

Bryars’ Peer Gynt-Kompositionen nehmen Edvard Griegs Bühnenmusik das lautmalerisch dramatische Erscheinen. Er belebt sie durch originelle Klangfarben, minimalistische Themenverarbeitung und legt den Wert auf Reduktion und Klarheit. Bryars erzeugt so einen musikalischen Raum, der dem Tanz und der Bewegung Möglichkeiten des eigenen Ausdrucks lässt. Mit dieser Art, Musik für Tanz zu schreiben, konnte Bryars bereits Choreografen wie Merce Cunningham, William Forsythe, Edouard Lock u.a. inspirieren.

Premiere Fr, 20. Oktober 2017, 19:30 Uhr, Großes Haus

 

Der Nußknacker - Ballettschule Sylvia Hirsch

Premiere: 21.10.2017, Stadttheater Wunstorf

Die Ballettschule Sylvia Hirsch präsentiert: - Der Nussknacker - Originalversion von Peter Tschaikowski. Im Oktober gastiert die Ballettschule Sylvia Hirsch mit bekannten und renommierten Gastsolisten im Stadttheater Wunstorf. Anlässlich der Reihe „Ballett in Wunstorf“ wird an diesen Aufführungstagen als Einstimmung auf die bevorstehende Vorweihnachtszeit die märchenhafte Geschichte „Der Nussknacker“ als Ballett aufgeführt. Begleitet von zauberhaften Melodien des Meisterkomponisten Peter Tschaikowsky erleben die Zuschauer ein Ballett voller Anmut und Magie. Die Ballett-Geschichte vom Nussknacker beschreibt einen gemütlichen Weihnachtsabend im Kreise der Familie. Das warme Kerzenlicht erfüllt den Raum und die Kinder Klara und Louise werden reichlich beschenkt. Auch ein edler Nussknacker ist unter den Geschenken: er ist besonders schön und sticht unter all den anderen Spielfiguren heraus. Als es für die Familie Zeit wird, zu Bett zu gehen, erwacht der schöne Nussknacker zum Leben und ein märchenhaftes Abenteuer beginnt. Die Ballettaufführung „Der Nussknacker“ erzählt eine zeitlose Geschichte vom Heranwachsen und dem Glauben an die eigene Phantasie. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Kindern den Glauben an die eigene Stärke zu vermitteln, dass sie an sich selber glauben müssen und dass es richtig ist, sich für die eigenen Werte und Ideen einzusetzen. Ein von einem hölzernen Nussknacker fasziniertes Mädchen – was zunächst seltsam klingt, ist ein Zeichen dafür, dass für sie in der Liebe Äußerlichkeiten zweitrangig und die inneren Werte ausschlaggebend sind. Die drei Aufführungen werden mit viel Leidenschaft und Engagement von Frau Sylvia Hirsch und ihrem Team der Ballettschule aus Wunstorf produziert. Um die 50 Tänzer/Innen zwischen 8 und 17 Jahren, die ein ganzes Jahr mehrmals die Woche für diesen Auftritt geprobt haben, bringt die Inszenierung auf die Bühne. Und auch in diesem Jahr hat die Ballettschule wieder renommierte Gäste gewinnen können: Timothee Mochamps und Niels Funke vom Niedersächsischen Staatstheater Hannover stehen ebenso mit auf der Bühne wie der ehemalige Solist Fred Rüscher. Die Mischung von Profis und talentiertem Nachwuchs, von denen einige später selbst eine Profikarriere einschlagen, hat bereits Tradition in den Auftritten der Ballettschule Hirsch, die von Presse und Publikum regelmäßig mit Begeisterung aufgenommen werden. „Das Ergebnis war herausragend und das Publikum über drei Akte hinweg begeistert“, schrieb der Wunstorfer Stadtanzeiger anlässlich der Premiere von „Cinderella“ vor zwei Jahren. Auch in diesem Jahr haben Sylvia Hirsch und ihr Team wieder eine opulente Choreographie mit bezaubernden Kostümen und aufwendigen Bühnenbildern geschaffen. Wenn die zeitlose Musik von Peter Tschaikowski auf das hervorragende Ballettschulensemble aus Wunstorf mitsamt renommierten Gasttänzern trifft, kann das nur eines heißen: „Der Nussknacker“ wird garantiert ein zauberhafter Abend voller magischer Melodien und grandioser Tanzkunst.

Ballett in zwei Akten: Länge ca. 120 Minuten, eine Pause von ca. 30 Minuten nach dem ersten Akt


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