Veranstaltungen in Hannover

Staatsthetaer Braunschweig


Perpetuum

Tanzstück von Guy Nader und Maria Campos

Wie nimmt der Mensch den Verlauf der Zeit wahr? Diese Frage steht im Zentrum der choreografischen Arbeit des jungen Choreografen-Duos Guy Nader und Maria Campos und charakterisiert ihr grundlegendes Verständnis von Tanz. In ihren Stücken wird der Zusammenhang von Bewegung mit Zeit und Raum besonders deutlich sichtbar. Gemeinsam mit dem Ensemble des Tanztheaters Braunschweig überarbeiten sie ihr gefeiertes Tanzstück »Time Takes the Time Time Takes« für eine größere Besetzung. Eine choreografische Reise, ausgehend von baumelnden Bewegungen, welche in verschiedensten Begegnungen der Tänzerinnen und Tänzer münden und ein Perpetuum mobile herausbilden – gleich einem Rad in ständiger Bewegung, welches das Verrinnen der Zeit sinnlich erfahrbar macht.

2017 erhielten Guy Nader und Maria Campos für ihre Choreografie »Fall Seven Times« den renommierten deutschen Theaterpreis DER FAUST.

Premiere: Samstag, 02.02.2019 um 19:30 Uhr, Kleines Haus / Einführung 19:00 Uhr | anschließend Premierenfeier



Tanz der Sinne, Fotografien von Ralf Mohr

Kunstverein Wunstorf, 24. März bis 14. April 2019

Vernissage: Sonntag, 24. März 2019 um 11:15 Uhr , in der Abtei, Wasserzucht 1, 31515 Wunstorf

Einführung : Klaus Tiedge, Kurator Horizonte Zingst / Musik : Nemanja Lukic, Akkordeon

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Oster-Tanz-Tage

14.- 22. April 2019

 Grupo Corpo

»Dança Sinfônica, Gira«

Dienstag, 16. April 2019 um 19:30 Uhr im Opernhaus

 Die Heimat von Grupo Corpo ist die Millionenstadt Belo Horizonte, die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Minas Gerais. Hier fanden sich 1975 sechs Geschwister mit ein paar Freunden zusammen und gründeten die Grupo Corpo, deren Name bis heute Anspruch und Programm der Kompanie ist: mit Gleichgesinnten einen »Gesamtkörper« zu formen, dessen Markenzeichen die »runde Bewegung«, das Fließen einer in Bewegung befindlichen Gruppe wurde. Der unverwechselbare Stil der Company ist vor allem der engen Zusammenarbeit der Brüder Paulo und Rodrigo Pedereiras zu verdanken. Bereits ihre ersten Choreographien erregten Aufsehen und wurden in Paris als Sensation gefeiert. Gleichsam über Nacht hatte sich Grupo Corpo als erste brasilianische Company an die Weltspitze getanzt, wo sie bis heute einen festen Platz innehat. Seit inzwischen mehr als 20 Jahren tourt das Tanzensemble regelmäßig durch Europa und Amerika.

Shaun Parker & Company

»Happy as Larry»

Donnerstag, 18. April 2019 um 19:30 Uhr im Opernhaus

 Auf dem Weg zu internationaler Berühmtheit ist Shaun Parker & Company, eine mutige, junge australische Tanzkompanie, deren Verständnis von Tanz weit über das hinausgeht, was Menschen unter Tanz verstehen. Die Kompanie integriert unterschiedliche choreographische Formen und Musikstile und sendet starke, direkte Botschaften aus. Künstlerischer Leiter ist der preisgekrönte Choreograph Shaun Parker. Obwohl erst vor drei Jahren gegründet, blickt die in Sydney ansässige Company bereits auf eine umfangreiche Gastspieltätigkeit zurück, darunter eine ausverkaufte Vorstellungsserie am renommierten Londoner Sadler’s Wells. 2012 schuf Shaun Parker zwei neue Werke für die Londoner Kulturolympiade und gewann den Argus Angel Award für die beste Arbeit beim Brighton Festival.

Aterballetto

»Golden Days«

Karsamstag, 20. April 2019 um 19:30 Uhr im Opernhaus

Zu den weltweit erfolgreichsten Kompanien Italiens gehört Aterballetto aus Reggio Emilia, das einen Abend mit Choreographien von Johan Inger präsentiert. Über ein Jahrzehnt tanzte Inger als Solist beim Nederlands Dans Theater. Sein Talent für das Choreographieren wurde von keinem Geringeren als der Choreographen-Legende Jiří Kylián entdeckt. »Golden Days«, so der Titel des dreiteiligen Abends mit Inger-Choreographien entführt uns in eine Vergangenheit, in der alles leicht und unbeschwert zu sein schien. »Während wir älter werden, blicken wir oft auf unseren Lebensweg zurück. Ich selbst tue das mit einem Lächeln und sehe eine Zeit, die strahlend und sorglos war. Das waren goldene Zeiten!«, resümiert Johan Inger sein Stück, das mit Musik von Tom Waits, Patti Smith und Keith Jarrett auch das Lebensgefühl einer ganzen Generation wiedergibt. Von Johan Inger war 2010 »Walking Mad« an der Staatstoper Hannover zu sehen.

  

Ballett der Staatsoper Hannover

»Inferno - Eine Italo-Revue«

Ostersonntag, 21. April 2019 um 18:30 Uhr im Opernhaus

 Der Beitrag des gastgebenden Balletts der Staatsoper Hannoverist eines der bedeutendsten Erfolgsstücke aus den dreizehn Jahren der Ballettdirektion von Jörg Mannes: »Inferno« ist eine ebenso brillante wie bissige Satire auf die Politik, zumal italienischer Ausprägung - höchst virtuos getanzt, voll praller Lebensfreude. Obschon auf die intrigante Borgia-Clique der Renaissance gemünzt, lässt Mannes' höllisches Tanz-Spektakel durchaus Bezüge zu so manchem Medienmogul der jüngeren Vergangenheit erkennen, der Italiens Ruf als Kulturnation nachhaltig zu schaden drohte.


Kunstfestspiele Herrenhausen


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Noé Soulier: The Waves

So 19.05. – 19:30, Orangerie

„Lange gab es nichts so Herrliches, Fremdartiges, Neues, Eigenartiges zu entdecken im zeitgenössischen Tanz ...“ (FAZ)
Was impliziert eine Geste? Wie entfaltet sich die Bedeutung einer Bewegung? In seinen Choreografien seziert der französische Choreograf und Philosoph Noé Soulier einzelne Elemente von Bewegungen und reduziert sie auf ihre Essenz. Dabei verbindet er das Philosophische und das Künstlerische, und untersucht die Beziehung zwischen Bewegung und Gedanke. In seiner neuen Produktion The Waves geht er davon aus, dass wir komplexe Erfahrungen mit körperlichen Bewegungen und Haltungen assoziieren, und erarbeitet daraus ein Vokabular von Gesten. Wie im titelgebenden Roman von Virginia Woolf stehen auch bei Noé Soulier sechs Personen auf der Bühne, die gemeinsam eine entsexualisierte Welt aus purer Bewegung erschaffen. Für die Zuschauer*innen ist es faszinierend zu beobachten wie die einzelnen Bewegungen erzeugt werden und doch unmöglich zu entziffern, woher sie kommen.

Die Schlagwerker Tom De Cock und Gerrit Nulens vom Ensemble Ictus interagieren in ihrer mit Noé Soulier gemeinsam entwickelten Improvisation unmittelbar mit den virtuosen Tänzer*innen und der Choreografie. So versinkt man in einem mitreißenden Universum aus Klang und Bewegung, in dem sich Körper und Musik kreuzen, abprallen und zerstreuen wie kollidierende Atome.

 Choreografie Noé Soulier
Performer*innen Stephanie Amurao, Lucas Bassereau, Meleat Fredriksson, Yumiko Funaya, Anna Massoni, Nans Pierson
Musik Noé Soulier, Tom de Cook, Gerrit Nulens
Interpretation Tom de Cook, Gerrit Nulens (Ictus Ensemble)

Sprache Englisch, Dauer ca. 1h





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