Liebe Tanzinteressierte,

mit dieser Ankündigung der Aufführung "Ein Walzertraum" möchten wir Sie/Euch neugierig machen auf ein getanztes Märchen.
Eine kleine Elfe beobachtet ein Menschenpaar beim Walzertanzen, sie macht sich auf die Suche nach dem Tanz, dem fortan ihre ganze Sehnsucht gilt....

200 kleine und große Tanzschülerinnen und-schüler freuen sich, auf Ihr/Euer Kommen.

 


Festival TANZtheater INTERNATIONAL 2017
vom 30. August -09. September in Hannover 

Tanz total: Seit bereits mehr als 30 Jahren fungiert das hannoversche
Festival TANZtheater INTERNATIONAL als Schaufenster zur
internationalen Tanzszene. Die 32. Festivalrunde präsentiert
insgesamt zwölf zeitgenössische Tanzproduktionen in der Orangerie
Herrenhausen und auf den Bühnen des Niedersächsischen
Staatstheaters. Darunter sind drei Arbeiten, die im Rahmen von
TANZtheater INTERNATIONAL erstmals in Deutschland zu sehen sind. 
Die eingeladenen Choreograf*innen stammen aus Frankreich, Israel, 
Japan, Kuba, Spanien, Österreich, Belgien, dem Libanon, Togo und
China. Darunter sind viele Neuentdeckungen, die Festivalleiterin
Christiane Winter in Hannover vorstellen möchte, aber auch einige alte
Festivalbekannte, deren Arbeit TANZtheater INTERNATIONAL schon
länger begleitet. 

In den elf intensiven Tagen ist Abwechslung Programm: Das beliebte
Festival bietet erneut Einblicke in die Formenvielfalt choreografischer
Herangehensweisen und in aktuell in der internationalen Tanzszene
verhandelte Themen. Mit Tanz als universeller Sprache vermitteln
Choreograf*innen ihre künstlerischen Positionen und bieten reichlich Stoff
für Diskussionen. TANZtheater INTERNATIONAL setzt somit auch 2017
mit zeitgenössischem Tanz Impulse in der niedersächsischen
Kulturlandschaft und gehört inzwischen zu den traditionsreichsten
Festivals bundesweit. 

Die Festivalgäste 

Am Anfang des Festivals steht junger Tanz aus Frankreich: Am 30.08. 
zeigt die Kompanie Black Sheep eine öffentliche Generalprobe ihrer
Produktion „FACT“ in der Orangerie Herrenhausen. Mit der deutschen
Erstaufführung des Stückes am 31.08. wird das Festival dann offiziell
eröffnet. Ein Auftakt, bei dem zeitgenössischer Tanz und Hip-Hop fließend
ineinander übergehen, kreiert vom Choreografenpaar Johanna Faye und
Saïdo Lehlouh. 

Im Ballhof Zwei begegnen sich am 01.09. drei ehemalige
Stipendiat*innen verschiedener Jahrgänge des „Think Big“ 
Künstlerresidenz-Programms zu einem Update ihrer Arbeit: Der Japaner
Shumpei Nemoto, Yaron Shamir aus Israel und die Kubanerin Maura
Morales
wurden eingeladen, mit kurzen aktuellen Arbeiten einen Blick
zurück nach vorn zu wagen. 

Das libanesisch-spanische Choreografengespann Guy Nader und Maria
Campos
gehört zu den Festivalneulingen. Am 02.09. stellen sie mit ihrer
Kompanie GN . MC in der Orangerie Herrenhausen ihre Produktion
„Time Takes The Time Time Takes“ vor, eine schweißtreibende
Bewegungsstudie rund um die Vergänglichkeit von Zeit. 

Am 03.09. teilen sich zwei ganz unterschiedliche israelische Choreografen
einen Abend im Ballhof Eins: Roy Assaf gastierte vor gut zehn Jahren
zuletzt beim Festival und gewann vor vier Jahren den Internationalen
Wettbewerb für Choreographen in Hannover;
Rotem Tashach ist ein in
Israel bereits sehr erfolgreicher, mit hintergründigem Humor ausgestatteter
Choreograf und Performer, der jetzt erstmals bei TANZtheater
INTERNATIONAL vertreten ist. Beide bringen deutsche Erstaufführungen
mit: Assaf zeigt die Ensemblearbeit „Boys“, die sich
spielerisch mit Männlichkeitsbildern auseinandersetzt, Tashach lädt das
Publikum in „It’s All Good“ wortreich und mit viel Körpereinsatz ein, 
aktuelle Ereignisse einmal ganz anders zu betrachten. 

Aus Österreich kommt die mehrfach ausgezeichnete Choreografin Doris
Uhlich,
die sich dem Festivalpublikum mit gleich zwei Arbeiten vorstellt: 
Am 04.09. hinterfragt sie in „mehr als genug“, einem augenzwinkernden
Duett mit Gästen, im Ballhof Zwei gängige Schönheitsideale. 

Eine weitere Facette ihrer Arbeit präsentiert sie im Ensemblestück „Boom
Bodies“ am 06.09. in der Orangerie Herrenhausen, in dem sie acht
Tänzer*innen in einen energiegeladenen kollektiven Bewegungsrausch
versetzt. 

Im Schauspielhaus gibt es am 05.09. ein Wiedersehen mit Peeping
Tom
, der am häufigsten bei TANZtheater INTERNATIONAL gezeigten
Kompanie aus Belgien überhaupt. Auch ihr siebtes Gastspiel in Hannover
vermag noch für Überraschungen zu sorgen: „Moeder“, der zweite Teil
ihrer aktuellen Familientrilogie, taucht mit Tanz, Schauspiel und Gesang in
surreale Welten ein. 

Der Franzose Mickaël Phelippeau war ebenfalls schon mehrfach zu Gast
beim Festival. Seine sensiblen choreografischen Portraits besonderer
Menschen aus den vergangenen Jahren sind unvergessen. Jetzt fügt er
ein neues hinzu und stellt in „Mit Daudi“ am 07.09. im Ballhof Zwei einen
jungen Mann aus Uganda vor, der das Tanzen liebt und in Deutschland
eine neue Heimat gefunden hat. 

Zum Festivalfinale lädt der libanesische Choreograf, Tänzer und
Festivalmacher Omar Rajeh zu einem Fest der Vielfalt: Am 08.09. und 09.09. kommt er für die Produktion „BEYTNA“ mit drei Choreografenkollegen, dem Belgier Koen Augustijnen, dem Togolesen Anani Sanouvi und dem Chinesen Shang-Chi Sun in die Orangerie Herrenhausen. Mit Verstärkung von vier Musikern aus dem Nahen Osten wird gemeinsam getanzt, musiziert und an einer langen Tafel gekocht. 
Vorteile im Vorverkauf 

Für Festivalfans und alle, die es werden möchten, ist wieder ein „Festival-
Abo“ bei der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus erhältlich. Dabei sichert
der Kauf von Karten für vier verschiedene Festivalveranstaltungen ein
fünftes Ticket für eine weitere Veranstaltung gratis! 

Alle Festivaleintrittskarten berechtigen in Kooperation mit den
Herrenhäuser Gärten am Veranstaltungstag ab 17.30 Uhr zum Besuch
der spätsommerlich blühenden Herrenhäuser Gärten. 

www.tanztheater-international.de 

Karten für alle Festivalvorstellungen & Festivalabo: Vorverkaufskasse im Künstlerhaus , Sophienstr. 2, 30159 Hannover
Mo. -Fr. 12.00 – 18.00 Uhr, Tel.: 0511 -168 412 22
www.Vvk-kuenstlerhaus.de (Online Kartenvorverkauf) 
-alle Karten im Vorverkauf zzgl. VVK-Gebühr – 

Die Norddeutsche Tanzwerkstatt präsentiert

Auf und Davon…. Abenteuer im Großstadtdschungel

….Ein getanztes Abenteuer für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren

Die Schwestern Marlene und Ella haben genug vom Ärger zu Hause! Sie packen heimlich ihre Koffer und machen sich auf in die unbekannte Großstadt. Wie das Glück es will begegnen sie dem liebenswerten Stadtstreicher Gabriel. Ahnen die beiden Mädchen, wer er wirklich ist ?….

Mit 250 Tänzerinnen und Tänzern der Norddeutschen Tanzwerkstatt im Alter von 4 bis 72 Jahren

Vorstellungen

Samstag, 16. September 2017 15:00 Uhr

Sonntag, 17. September 2017 11.30 Uhr und 16:00 Uhr

Samstag, 23. September 2017 15:00 Uhr
Sonntag, 24. September 2017 11.30 und 16:.00 Uhr

In der Aula des Johannes-Kepler-Gymnasium in Garbsen
Planetenring 7, 30823 Garbsen

Start des Kartenvorverkaufs am 4. August 2017 im

Künstlerhaus: Sophienstr. 2, 30159 Hannover
montags bis freitags von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr
www.vvk-kuenstlerhaus.de. Tel: 0511 - 1684 1222

Kinder 12 Euro, Erwachsene 15 Euro. zzgl. Vorverkaufsgebühr

 

LUCKY

Tanztheater von Landerer & Company im Schauspielhaus Hannover

PREMIERE | Do 28.09.17 | 19:30 Uhr; weitere Termine: 29.9.; 30.9.; 20.10.: 15.11., 17.11. und 8.12.2017, jeweils 19.30 Uhr

Es ist die größte Kränkung des Menschen: das Wissen um seine Vergänglichkeit. Inspiriert von Samuel Becketts Warten auf Godot, erforscht der Choreograf Felix Landerer in seiner neuen Produktion Lucky unser Sein in der Zeit: die Anstrengung, ihr Vergehen zu ertragen, das Warten, das in unserer Gesellschaft als unproduktiver, unerträglicher Zustand empfunden wird und dem wir manisch zu entkommen suchen. Unser Körper ist die unerbittliche Zeiteinheit unserer Existenz im Verhältnis zu seinem Verfall. Er ist die einzige Referenz, um uns im Hier und Jetzt zu spüren. Landerer & Company begeben sich auf die Suche, dem Verhältnis des Menschen zur Zeit einen Ausdruck zu geben. Die Tänzer überlassen sich der Vergeblichkeit des Daseins und stemmen sich doch dagegen in der Hoffnung, der Sinnlosigkeit vielleicht zu entkommen. Sie verausgaben sich und halten aus, kontrastieren Produktivität mit Stillstand, verlieren Zeit und holen sie ein. Gerade in den Momenten größter Langeweile entsteht schöpferische Kraft und zeigt des Menschen Vermögen, sich und seinem Dasein einen Sinn zu schaffen.


 

Der Nußknacker - Ballettschule Sylvia Hirsch

Premiere: 21.10.2017, Stadttheater Wunstorf

Die Ballettschule Sylvia Hirsch präsentiert: - Der Nussknacker - Originalversion von Peter Tschaikowski. Im Oktober gastiert die Ballettschule Sylvia Hirsch mit bekannten und renommierten Gastsolisten im Stadttheater Wunstorf. Anlässlich der Reihe „Ballett in Wunstorf“ wird an diesen Aufführungstagen als Einstimmung auf die bevorstehende Vorweihnachtszeit die märchenhafte Geschichte „Der Nussknacker“ als Ballett aufgeführt. Begleitet von zauberhaften Melodien des Meisterkomponisten Peter Tschaikowsky erleben die Zuschauer ein Ballett voller Anmut und Magie. Die Ballett-Geschichte vom Nussknacker beschreibt einen gemütlichen Weihnachtsabend im Kreise der Familie. Das warme Kerzenlicht erfüllt den Raum und die Kinder Klara und Louise werden reichlich beschenkt. Auch ein edler Nussknacker ist unter den Geschenken: er ist besonders schön und sticht unter all den anderen Spielfiguren heraus. Als es für die Familie Zeit wird, zu Bett zu gehen, erwacht der schöne Nussknacker zum Leben und ein märchenhaftes Abenteuer beginnt. Die Ballettaufführung „Der Nussknacker“ erzählt eine zeitlose Geschichte vom Heranwachsen und dem Glauben an die eigene Phantasie. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Kindern den Glauben an die eigene Stärke zu vermitteln, dass sie an sich selber glauben müssen und dass es richtig ist, sich für die eigenen Werte und Ideen einzusetzen. Ein von einem hölzernen Nussknacker fasziniertes Mädchen – was zunächst seltsam klingt, ist ein Zeichen dafür, dass für sie in der Liebe Äußerlichkeiten zweitrangig und die inneren Werte ausschlaggebend sind. Die drei Aufführungen werden mit viel Leidenschaft und Engagement von Frau Sylvia Hirsch und ihrem Team der Ballettschule aus Wunstorf produziert. Um die 50 Tänzer/Innen zwischen 8 und 17 Jahren, die ein ganzes Jahr mehrmals die Woche für diesen Auftritt geprobt haben, bringt die Inszenierung auf die Bühne. Und auch in diesem Jahr hat die Ballettschule wieder renommierte Gäste gewinnen können: Timothee Mochamps und Niels Funke vom Niedersächsischen Staatstheater Hannover stehen ebenso mit auf der Bühne wie der ehemalige Solist Fred Rüscher. Die Mischung von Profis und talentiertem Nachwuchs, von denen einige später selbst eine Profikarriere einschlagen, hat bereits Tradition in den Auftritten der Ballettschule Hirsch, die von Presse und Publikum regelmäßig mit Begeisterung aufgenommen werden. „Das Ergebnis war herausragend und das Publikum über drei Akte hinweg begeistert“, schrieb der Wunstorfer Stadtanzeiger anlässlich der Premiere von „Cinderella“ vor zwei Jahren. Auch in diesem Jahr haben Sylvia Hirsch und ihr Team wieder eine opulente Choreographie mit bezaubernden Kostümen und aufwendigen Bühnenbildern geschaffen. Wenn die zeitlose Musik von Peter Tschaikowski auf das hervorragende Ballettschulensemble aus Wunstorf mitsamt renommierten Gasttänzern trifft, kann das nur eines heißen: „Der Nussknacker“ wird garantiert ein zauberhafter Abend voller magischer Melodien und grandioser Tanzkunst.

Ballett in zwei Akten: Länge ca. 120 Minuten, eine Pause von ca. 30 Minuten nach dem ersten Akt


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